CatCheck:Warum genetische Vorsorge bei Katzen mehr ist als ein Krankheitstest

Anzeige: Ein moderner DNA-Test wie der CatCheck von FERAGEN schützt die Gesundheit deiner Katze, da er Erbkrankheiten, Fellmerkmale und die lebenswichtige Blutgruppe in einer einzigen Analyse bestimmt.

Julia Link: Redakteurin bei ecats
Julia Linke
16.07.2026
Nahaufnahme einer sitzenden Britisch Kurzhaar Katze mit grauem Fell und auffälligen bernsteinfarbenen Augen, die direkt in die Kamera blickt

Mehr als nur Erbkrankheiten: Was moderne DNA-Tests leisten

Genetische Tests werden in der Katzenzucht immer wichtiger. Viele Züchterinnen und Züchter kennen bereits klassische Einzeltests, etwa auf polyzystische Nierenerkrankung, progressive Retinaatrophie oder rassespezifische Stoffwechselerkrankungen. Moderne DNA-Analysen können jedoch deutlich mehr leisten: Sie liefern nicht nur Informationen zu bekannten Erbkrankheiten, sondern auch zu Merkmalen, Fellfarben und – besonders wichtig – zur Blutgruppe der Katze.

Der CatCheck von FERAGEN wurde genau für diesen umfassenderen Blick entwickelt. Er kombiniert genetische Gesundheitsanalysen mit ausgewählten Merkmalen und der genetischen Blutgruppenbestimmung. Damit eignet er sich nicht nur für Züchterinnen und Züchter, sondern auch für Katzenhalterinnen und Katzenhalter, die mehr über die genetische Ausstattung ihrer Katze erfahren möchten.

  • Katzen-DNA entschlüsseln: Der CatCheck

Erfahre mit dem genetischen Check von FERAGEN alles über die Gesundheit, Erbanlagen und Fellfarben deiner Katze. Schütze deinen Liebling rechtzeitig vor Krankheiten und teste bis zu 75 Merkmale ganz unkompliziert von zu Hause aus.

Warum genetische Erkrankungen testen?

Viele Erbkrankheiten bei Katzen werden autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet: Eine Katze kann Trägerin einer krankheitsverursachenden Variante sein, ohne selbst Symptome zu zeigen. Wird sie jedoch mit einer ebenfalls tragenden Katze verpaart, können betroffene Kitten entstehen. Genau hier liegt der praktische Nutzen genetischer Tests.

Ein Testergebnis „frei“ bedeutet, dass die untersuchte Variante nicht nachgewiesen wurde. Ein Ergebnis „Träger“ bedeutet, dass eine Kopie der Variante vorhanden ist. Solche Tiere sind bei rezessiven Erkrankungen meist selbst nicht krank, können die Variante aber an Nachkommen weitergeben. Ein Ergebnis „gefährdet“ oder „betroffen“ weist darauf hin, dass je nach Erbgang ein erhöhtes Risiko oder eine genetische Betroffenheit besteht.

Für die Zuchtplanung sind diese Informationen besonders wertvoll. Trägertiere müssen nicht automatisch aus der Zucht ausgeschlossen werden. Entscheidend ist, dass sie verantwortungsvoll mit genetisch passenden Partnern verpaart werden. So lassen sich betroffene Kitten vermeiden, ohne den Genpool unnötig zu verengen.

  • Praktischer Nutzen für die Zucht:

Trägertiere von Erbkrankheiten müssen nicht zwingend aus der Zucht fliegen. Der Test ermöglicht die gezielte Verpaarung mit freien Partnern, um den Genpool zu erhalten.

Blutgruppen bei Katzen: A, B und AB/C

Ein besonders wichtiger Bestandteil des CatCheck ist die genetische Blutgruppenbestimmung. Bei Katzen unterscheidet man im wichtigsten Blutgruppensystem vor allem die Blutgruppen A, B und AB. In der genetischen Nomenklatur wird AB teilweise auch als C bezeichnet.

Die Blutgruppe ist bei Katzen klinisch deutlich relevanter als viele Halterinnen und Halter vermuten. Anders als zum Beispiel Hunde können Katzen bereits ohne vorherige Bluttransfusion natürlich vorkommende Antikörper gegen fremde Blutgruppen besitzen. Besonders Katzen mit Blutgruppe B haben häufig starke Anti-A-Antikörper. Erhält eine solche Katze Blut der falschen Blutgruppe, kann es zu einer schweren, im schlimmsten Fall lebensbedrohlichen Transfusionsreaktion kommen.

Auch in der Zucht spielt die Blutgruppe eine wichtige Rolle. Das bekannteste Risiko ist die neonatale Isoerythrolyse. Diese kann auftreten, wenn eine Mutterkatze mit Blutgruppe B Kitten mit Blutgruppe A oder AB bekommt. Die Kitten kommen zunächst oft unauffällig zur Welt. Sobald sie Kolostrum aufnehmen, erhalten sie jedoch Antikörper der Mutter. Diese können die roten Blutkörperchen der Kitten angreifen. Mögliche Folgen sind Schwäche, Saugunlust, Gelbsucht, dunkler Urin, Blutarmut und plötzlicher Tod.

Für Züchterinnen und Züchter ist die Blutgruppenbestimmung daher ein wichtiges Instrument zur Wurfplanung. Ist die Blutgruppe der Zuchtkatze bekannt, können Risiken vor einer Verpaarung besser eingeschätzt werden. Besonders bei Rassen, in denen Blutgruppe B häufiger vorkommt, sollte dieses Thema nicht erst nach der Geburt relevant werden.

Werbegrafik von FERAGEN für den Gentest „CatCheck“. Rechts ist eine getigerte Katze mit hellen Augen auf violettem Hintergrund zu sehen. Der Text bewirbt einen Gesundheits-, Fellfarben- und Körpermerkmal-Check für Katzen ab 59 Euro.

Welche Rolle spielt das CMAH-Gen?

Die genetische Blutgruppenbestimmung beim CatCheck erfolgt über Varianten im CMAH-Gen. Dieses Gen ist an der Bildung bestimmter Strukturen auf der Oberfläche roter Blutkörperchen beteiligt. Je nach genetischer Variante kann daraus die Blutgruppe A, B oder AB/C abgeleitet werden.

Im CatCheck-Befund werden die untersuchten Varianten übersichtlich dargestellt. Der Musterbefund zeigt beispielsweise die Blutgruppe, das untersuchte Gen, den Genotyp und die Interpretation. Zusätzlich werden einzelne Varianten wie Blutgruppe B Variante 1, Blutgruppe B Variante 2 oder die Blutgruppe-C/AB-Variante aufgeführt. So wird nicht nur ein Endergebnis angegeben, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert, welche genetischen Marker untersucht wurden.

Wichtig ist: Die genetische Blutgruppenbestimmung ist besonders für Zuchtplanung und Vorsorge sinnvoll. Im akuten Notfall, etwa vor einer Bluttransfusion, sollte in der Tierarztpraxis dennoch eine aktuelle Blutgruppenbestimmung und ein Kreuztest erfolgen. Denn neben dem bekannten AB-System wurden bei Katzen weitere Erythrozytenantigene beschrieben, die ebenfalls zu Unverträglichkeiten beitragen können.

Mehr als Gesundheit: Fellfarben und Merkmale

Neben Erkrankungen und Blutgruppe liefert der CatCheck auch Informationen zu Fellfarben und körperlichen Merkmalen. Dazu gehören unter anderem genetische Varianten für Agouti, Tabby-Muster, Point-Zeichnung, Farbverdünnung, Langhaar, Locken, Amber, Russet oder weitere rassespezifische Merkmale.

Für Züchterinnen und Züchter kann das hilfreich sein, um Farberwartungen in geplanten Würfen besser einzuschätzen. Bei manchen Merkmalen geht es aber nicht nur um Optik. Ein Beispiel sind Faltohren, die mit Osteochondrodysplasie in Verbindung stehen können. Auch hier zeigt sich: Genetik liefert nicht nur Informationen zur Farbe, sondern kann helfen, gesundheitlich relevante Merkmale bewusster zu bewerten.

  • Wichtige Grenze:

Ein Gentest zeigt nur bekannte Erbgänge auf. Er ersetzt im Akutfall keinen tierärztlichen Blutgruppentest vor einer Transfusion und ist keine Garantie für dauerhafte Gesundheit.

Was ein Gentest leisten kann und was nicht

Ein genetischer Test ist ein wichtiges Werkzeug, aber keine Garantie für lebenslange Gesundheit. Er untersucht definierte, bekannte genetische Varianten. Erkrankungen können auch durch bislang unbekannte genetische Faktoren, Umwelteinflüsse, Ernährung, Haltung oder Zufall entstehen. Ein unauffälliger Gentest ersetzt daher keine tierärztliche Untersuchung.

Sein Wert liegt in der Vorsorge und Planung. Wer die genetischen Anlagen einer Katze kennt, kann Risiken besser einordnen, Zuchtentscheidungen fundierter treffen und im Bedarfsfall gezielter mit der Tierärztin oder dem Tierarzt sprechen.

Für welche Katzen ist der CatCheck sinnvoll?

Der CatCheck ist besonders interessant für Zuchtkatzen, Deckkater und Jungtiere, die später eventuell in die Zucht gehen sollen. Er kann aber auch für Liebhabertiere sinnvoll sein, wenn Halterinnen und Halter mehr über genetische Gesundheitsrisiken, Blutgruppe und Merkmale erfahren möchten.

Für Züchterinnen und Züchter bietet der Test vor allem drei Vorteile: Er hilft, genetische Erkrankungen bei Verpaarungen zu berücksichtigen, Blutgruppenrisiken frühzeitig zu erkennen und Merkmale wie Fellfarbe oder Haarlänge besser zu planen. Gleichzeitig werden Ergebnisse in einem übersichtlichen Befund zusammengefasst, statt viele einzelne Tests separat auswerten zu müssen.

Fazit

Genetische Vorsorge bei Katzen bedeutet heute mehr als der Blick auf eine einzelne Erbkrankheit. Gerade die Kombination aus Gesundheitsanalyse, Blutgruppenbestimmung und Merkmalen macht DNA-Tests zu einem praktischen Werkzeug für verantwortungsvolle Katzenzucht.

Die Blutgruppe verdient dabei besondere Aufmerksamkeit. Sie kann im Notfall bei Transfusionen entscheidend sein und in der Zucht helfen, das Risiko einer neonatalen Isoerythrolyse zu vermeiden. Wer die genetischen Informationen seiner Katze kennt, kann nicht alles vorhersagen, aber viele Entscheidungen besser, früher und verantwortungsvoller treffen.

Häufig gestellte Fragen

C
E

Kann man bei Katzen einen DNA-Test machen?

Ja, man kann bei Katzen über einen einfachen Backenabstrich oder eine Blutprobe einen DNA-Test durchführen lassen, um genetische Veranlagungen und Gesundheitsrisiken zu analysieren.

C
E

Kann ich die Genetik meiner Katze testen lassen?

Du kannst die Genetik Deiner Katze mithilfe moderner Testverfahren wie dem CatCheck umfassend auf Erbkrankheiten, Blutgruppen sowie optische Merkmale wie Fellfarben und Haarlängen untersuchen lassen.

C
E

Was kostet ein Gentest beim Tierarzt?

Ein Gentest für Katzen kostet je nach Anbieter und Umfang der Analyse zwischen 60 und 150 Euro, wobei zusätzliche Gebühren für die Probenentnahme in der Tierarztpraxis anfallen können.

Julia Linke

Schon seit meiner Kindheit begleiten mich Katzen auf jedem Schritt, sowohl Zuhause, als auch im Stall bei den Pferden. Und so dauerte es nicht lange, bis ich mich während meines Studiums in zwei kleine Siamkatzen verliebte, die später die Namen Bonnie und Lilo bekommen sollten. Da ich Allergikerin bin, kamen nur wenige Rassen in Frage und da sind Siamkatzen das perfekte Match.


Als Katzenmama und -expertin bekommst du von mir regelmäßig News und Ratgeber aus der Katzenwelt. Bei Fragen und Anmerkungen kannst du mir jederzeit unter j.linke@ecats.de schreiben.

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